Diese „Grundstufe“ der Sachkunde ist für Privatleute und verantwortungsbewusste Terrarianer gedacht. Jeder interessierte Tierfreund hat hier die Möglichkeit, sich selbst und anderen zu beweisen, dass er in der Lage ist, Fische, Reptilien und Amphibien im Sinne des Tierschutzgesetzes sachgemäß zu pflegen. Die Arten dieser Tiergruppen stellen nämlich immer Fällen ganz besondere Ansprüche an die Haltung. Bei unsachgemäßer Pflege verkümmern oder sterben viele Tiere rasch. Wer also eine Schulung im Bereich Aquaristik oder Terraristik absolviert und die schriftliche Sachkundeprüfung bestanden hat, kann mit gutem Gewissen behaupten, das Rüstzeug für eine tierschutzgerechte Pflege erworben zu haben.
Manchmal reicht der Nachweis der Allgemeinen Sachkunde in einem Fachgebiet aus um eine § 11 Genehmigung zum Handel und zur Zucht einer bestimmten Tierart beim Veterinäramt beantragen zu können. Grundsätzlich muss der Züchter, wenn er bestimmte Nachzuchtmengen im Jahr überschreitet, zunächst mit dem zuständigen Veterinäramt über den Sachverhalt zu sprechen. Wenn eine Finanzbehörde einen Hobbyzüchter als gewerblich einstuft , so muss dieser einen Antrag auf Handel und Zucht gemäß § 1 TSchG mit eben jener zu züchtenden Tierart beim Veterinäramt stellen. Wenn nur eine bestimmte Tierart gezüchtet wird, kann es sein dass der Veterinär nach einem erfolgten Gespräch und einer Besichtigung der Zuchtanlage die § 11 Genehmigung ohne einen weiteren Sachkundenachweis erteilt. Es kann aber auch sein dass er eben diesen Nachweis verlangt. Hier ist die Vorlage der Prüfung der Allgemeinen Sachkunde der VDA / DGHT GbR sicherlich ein großer Pluspunkt und erspart dem Veterinär, der ja selber nicht immer im Thema ist, ein aufwendiges Fachgespräch.
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Ah ja, Danke für die Info!
Muss ich also als Ottilie Normalverbraucher nicht unbedingt haben? Ich bin bloss so ein Dusseltier, was mit absoluter Sicherheit, die Viecher abstaubt, die niemand mehr haben will!
_________________ Liebe Grüsse Andrea & Zoo Neun Stimmen in meinem Kopf sagen ich bin verrückt, die zehnte summt die Melodie von Tetris!
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Ist doch aber ätzend!
Die grossen Tierketten haben zwar ein riesen Angebot, aber die Verkäufer haben so gut wie keine Ahnung. Die haben bloss die Anweisung Verkaufen, verkaufen! Egal was und wie! Wir hatten mal vor Jahren eine super tollen Reptilienfachhandel. Der musste schliessen, obwohl aus ganz Berlin die Leute hingepilgert sind.
Man hat überhaupt keine Möglichkeit mal von Angesicht zu Angesicht mit jemanden zu fachsimpeln.
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Die Leute, die sich auskennen bestellen die Sachen im Internet, da es dort deutlich günstiger ist.
Jeder Tierladen vor Ort hat einfach einen zu schlechten Ruf als das ich dort hingehen würde.
Faktisch ist ein "Fachgeschäft" für Reptilien über. Mit guter Beratung wirst du zuwenig verkaufen können...
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Stimmt schon! Es sind ja auch nicht alle so gestrickt wie ich!
Ich bin eher bereit, Geld auszugeben, wenn ich ein nettes Schwätzchen gehalten habe und dazu noch nett beraten worden bin. Da schau ich dann auch nicht sooo auf den Preis.
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Hehe, das schwebt im Hinterkopf, ist denke aber nicht realisierbar! Wir haben hier im 75km umkreis 1 gescheiten Zooladen und nichtmal der ist Perfekt. Und 2-3 Privatselbstständige die einen miesen ruf haben.
Ich denke eher an Hobbyzucht und OSBTerra bau. Mal schauen, erst mal paar Probeterras bauen und anbieten und schauen wie es läuft ein kleingewerbe ist schnell angemeldet...
Richtig Selbstständig machen ist eher schwer..drum abwarten
Naja, die OSB Terrarien sind ja nunmal auch mehr als viele am Markt. Sich da abzuheben ist schwer bis unmöglich.
Ich hatte vor einiger Zeit Kontakte zu einer Tischlerei in Polen. Diese wollte ich in den Wintermonaten einspannen zum Bauen von Terrarien. Leider war selbst das dort zu teuer im Vergleich - es bleibt einfach für gescheite Werbung, Ebay Gebühren usw nicht mehr übrig.
Eine andere Möglichkeit ist der Weg Glasterrarien mit Zubehör per Container einzukaufen. Die Frachtkosten von Shanghai nach Hamburg oder Bremen sind ein Witz und die Preise dort für fertige Glasterrarien ein noch größerer Witz. Dort hätte man gute Spannen bei einem einigermaßen niedrigem Risiko (Sample ordern^^). Weiterhin gibts dort recht gutes Zubehör (Heizmatten, Röhren zur Grundbeleuchtung und einigen Kleinkram) die ebenfalls schön günstig sind. Weiterhin gibts dort zum Teil anscheinend gute Terrarien aus Kunststoffplatten die man auch klasse weiterschicken könnte.
Naja, ich bin erstmal davon ab. Hatte mir sowas auch überlegt um neben der Arbeit etwas Geld zu verdienen, aber rein vom Kosten-Nutzenfaktor ist da nicht viel zu wollen. Ein Terrarium verkaufen um am Ende (Nach Abzug vom Steuerberater, Fixkosten, Börsenstand usw usw) 10 Euro in der Hand zu halten lohnt einfach nicht - dafür ist Terrarienbau zu Beratungsintensiv.
Vergiss nicht die passende Spedition. Fast alle verweigern Dinge mit Glas und ohne Spedition verlierst du massiv Aufträge, da vor Ort (bzw bis 50km) der Bedarf in kurzer Zeit gedeckt sein wird.
Noch was. Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber für einen Laden braucht man ein etxrem gutes Wissen über fast alle erhältlichen Tiere und sehr gute Kontakte zu Großhändlern. Wenn jemand bei dir ankommt der sich mit dem Tier schon auseinandergesetzt hat (wie zB in einem Forum wie diesme hier) siehste schnell alt aus und hast auch einen miesen Ruf. Wie gesagt, nicht falsch verstehen Sollte es nur verdeutlichen...
LG Henning
Edit: Hobbyzucht lohnt nur bei wirklich seltenen Tieren oder extremen Farbzuchten. Dort wirst du aber ohne einige Tausend Euro Startkapital auch nicht unterkommen. Bei Bart- und Wasseragamen schließe ich das Geld verdienen aus. Maximal das Hobby kann man damit decken - wieder auf Kosten der Zeit die man für die Tiere hat...
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