Hallo liebe Foren-Gemeinde, ich bin total verunsichert, wir hatten aus so sandfarbenem Schiefer ein kleines Podest gebaut und Mario (Ronni auch) liegt total gern drauf (steht ja auch an der Scheibenseite) jetzt hat uns ein Terraristikhändler von Schiefer abgeraten weil es Gifte abgeben soll. Wat nu? Raus mit der "Natur" und rein mit evtl. Plastik? oder was?
Also soweit ich weiss sollte es für die Bartis nicht giftig sein zumindest habe ich davon noch nichts gehört. Es gibt ja ne Menge Leute die aus Hygienegründen eine schieferplatte unter den Sonnenspot packen .... Einzigste was ich weiss das diese sehr heiss werden und manche Bartis sich nicht mehr drauf legen oder nicht mit den "Hacken" draufstehen um sich nicht zu verbrennen da die schieferplatten verdammt heiss werden.
Es gibt ja sogar Rückwände zu Kaufen welche mit schiefer belegt sind .
Betreff des Beitrags: Re: Schiefer....auf Dauer giftig?
Verfasst: 16.07.2010, 19:46
Moderator
Registriert: 19.09.2008, 16:09 Beiträge: 1728 Bilder:41 Wohnort: Berlin / Buckow
Ich habe auch seit Anfang an Schieferplatten drin. Ich wüsste nicht, dass ein Naturstein giftige Absonderungen haben sollte. Ich könnte mir nur vorstellen, dass in Sandsteinplatten Gase eingeschlossen sein könnten, da diese manchmal etwas porös sind.
"Schiefer" ist ja auch kein eindeutiger Begriff. Die mir unter dem Namen bekannten Gesteinsplatten speichern unheimlich viel Wärme. Deshalb würde ich diese nicht unter einem "Sonnen"- oder "Wärmeplatz" verwenden.
Betreff des Beitrags: Re: Schiefer....auf Dauer giftig?
Verfasst: 20.07.2010, 19:44
Moderator
Registriert: 19.09.2008, 16:09 Beiträge: 1728 Bilder:41 Wohnort: Berlin / Buckow
Ist ja nicht falsch, aber die Platten können nicht mehr Wärme abgeben, als sie aufgenommen haben. Ich meine damit, dass eine im Bestrahlungszustand 45° warme Steinplatte auch nur max. 45° weiterhin abgeben kann. Natürlich, darauf wolltest du bestimmt hinaus, muss man die Oberflächentemperatur (nicht die Lufttemperatur über dem Stein) vor dem Einsetzen des Tieres länger kontrollieren, damit diese nicht zu hoch ist.
Naja, streng genommen misst man immer eine Oberflächentemperatur. Eine "Lufttemperatur" entspricht der Oberflächentemperatur des messenden Thermometers/Sensors, oder?
*Klugscheißmodus aus*
Aber, meine Überlegung zum Thema:
Setze dich im Harz mal auf eine "Schiefer"-Platte, die viele Stunden durch die Sonne erwärmt wurde. Gemessen hatte ich es niemals, doch das kann schon ziemlich heiß unterm Hintern werden.
Oder, nimm einfach ein Auto, das du bei 30 Grad (im Schatten) Außentemperatur unter Sonnenbestrahlung abstellst. Sehr schnell hast du innerhalb des Fahrzeuges unerträgliche Temperaturen. Das deshalb, weil sich die Luft im Auto sehr schnell aufheizt. So stelle ich mir das auch bezüglich des Aufheizens dieser Steinplatten vor, die wir als "Schiefer" kennen.
Falls jemand das wissenschaftlich erklären oder widerlegen könnte, wäre ich sehr interessiert.
Betreff des Beitrags: Re: Schiefer....auf Dauer giftig?
Verfasst: 21.07.2010, 20:01
Moderator
Registriert: 19.09.2008, 16:09 Beiträge: 1728 Bilder:41 Wohnort: Berlin / Buckow
oskar hat geschrieben:
Naja, streng genommen misst man immer eine Oberflächentemperatur. Eine "Lufttemperatur" entspricht der Oberflächentemperatur des messenden Thermometers/Sensors, oder?
Aber nicht die der Steinplatte. Die Aufnahme der Wärmestrahlung hängt ja auch mit von der Steinfarbe und der damit verbundenen Reflektion zusammen. Ich denke aber, dass wir etwas vom Thema abkommen. Also - vor dem Einsetzten des Tieres die Temperatur der Oberfläche mehrmals kontrollieren und ggf. die Lampe weiter weg hängen. Sollte es überhaupt nicht klappen - vielleicht mit einer anderen Farbe testen oder ganz weglassen.
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