Beispiel für den Bau eines Terrariums für Bartagamen
von Andreas Schäffer
Zum Bau eines Bartagamen-Terrariums mit den Maßen 200 x 80 x 100 (L x T x H) wurden folgende Materialen verwendet:
Für die sichtbaren Teile wurden Buche-Leimplatten verwendet. Die nicht sichbaren Bestandteile
sind aus Fichte.
2 x Buche 200x40x1,9 (Deckel)
2 x Buche 200x20x1,9 (obere und untere Blende)
4 x Buche 100x40x1,9 (beiden Seitenteile)
4 x 200x40x1,9 Fichte-Bretter (Zwischendecke und Boden)
2 x 200x40x1,9 + 1 x 200x20x1,9 Fichte-Bretter (Rückwand)
ausreichend Kanthölzer 40x40 zum Verschrauben des Terrariums
Weitere Materialien:
25 kg Flex-Fliesenkleber
1 Packung Styropor (4 cm Dicke)
2 große Dosen Klarlack
Winkel
2 Kartuschen Aquarien-Silikon
Alu-Lüftungsgitter
1 Rolle Alu-Fliegengaze
2 Glasscheiben (6 mm Dicke)
Der Kasten wird verschraubt. Dazu werden Kanthölzer benutzt, damit die Schrauben von außen nicht sichtbar sind.
Um das Terrarium vor Feuchtigkeit zu schützen, wird das Ganze dreimal mit Klarlack gestrichen.
Das Terrarium wird mit Styropor-Platten beklebt. Darauf werden Höhlen und Vorsprünge mit Aquarien-Silikon
befestigt.
Die eckigen Kanten werden mit 80er Schmirgel rund geschliffen. Vertiefungen werden mit einem Löffen reingekratzt.
Anschließend wird die Rückwand noch mit einem Heißluft-Fön bearbeitet.
Die Rückwand wird 3-4 mal mit Flex Fliesenkleber gestrichen.
Der letzten Schicht Fliesenkleber wird 0,5 l Abtönfarbe (orange) beigefügt. Ist alles getrocknet, wird
die Rückwand abschließend mit Klarlack versiegelt und mit Sand und farbigem Lehmpulver beworfen.
Das farbige Lehmpulver wird mit einem Pinsel vertrichen. Die Abschlüsse werden mit Aquarien-Silikon abgedichtet.
In die untere Blende werden Ausschnitte für das Lüftungsgitter gesägt. Das Gitter wird mit Silikon
eingeklebt. Dahinter wird Metall-Fliegengitter getackert. Damit sie sich nicht verzieht, wird die Blende
mit einem Kantholz komplett verschraubt. Die obere Blende wird ebenfalls verschraubt und die Zwischendecke
mit einem Kantholz verschraubt.
In die Zwischendecke werden Ausschnitte für die Beleuchtung und die Lüftung gesägt. Die Aussparung
für die Belüftung wird mit Metall-Fliegengitter zugetackert. Die Aussparung für die Osram Vitalux wird mit Fliegengitter verschlossen.
Für die Spots werden Schützkörber
aus Volierendraht gebastelt. Die Beleuchtung wird über eine Zeitschaltuhr gesteuert,
die sich ebenfalls im Beleuchtungskasten befindet.
Für die Deckelauflage wird ein Kantholz angeschraubt. In der Deckelauflage wird ein Ausschnitt für
die Lüftung gesägt und das Gitter eingeklebt. Dahinter wird wieder Fliegengitter getackert.
Für die Glasscheiben werden Schienen mit Silikon angeklebt. An
den Scheiben werden mit Silkon Griffe befestigt.
Das Terrarium wird mit 200 kg Sand-/Lehmgemisch (5:1) befüllt. Zum Schluss wird es mit Ästen und
Steinen eingerichtet. Beleuchtet wird das Bartagamen-Terrarium mit drei 70 Watt HQI-Strahlern. Für die UVA/UVB-Bestrahlung
ist die Osram Vitalux installiert, die einmal täglich 30 Minuten zugeschaltet wird.
Die Wärmeplatze werden durch drei Spot-Strahler erzeugt.