Futterliste für Bartagamen
| Salate |
Gemüse |
Kräuter/Gewürze |
| Chicoree |
Broccoli |
Basilikum |
| Eisbergsalat |
Chinakohl |
Bohnenkraut |
| Endivien |
Fenchelgrün (Knolle nicht!) |
Dill |
| Feldsalat |
Gurke (wenig Nährwert) |
Katzenminze |
| Kopfsalat |
Karotten (inkl. Grün) |
Kerbel |
| Lollo Bionda |
Kohlrabiblätter (keine Knollen!) |
Kresse |
| Lollo Rosso |
Kürbis (außer Schale und Kerne) |
Liebstöckel |
| Radicchio |
Mangold (Oxalsäure) |
Majoran |
| Romanasalat |
Okra |
Oregano |
| Rucola/Rauke |
Paprika (Bio, da oft stark gespritzt!) |
Petersilie (viel Oxalsäure!) |
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Porree |
Pfefferminze |
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Radieschen |
Rosmarin |
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Radieschengrün |
Salbei |
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Rosenkohl |
Schnittlauch |
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rote Bete |
Sprossen (Kresse, Mungebohnen, Luzerne...) |
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Sellerieblätter |
Thymian |
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Spinat (viel Oxalsäure!) |
Zitronenmelisse |
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Sternfrucht |
Luzerne |
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Tomaten |
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Zucchini (auch Blüten) |
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| Wildpflanzen |
Zimmer-/Gartenpflanzen |
Obst |
| Ahornblätter |
Dahlien (Blätter und Blüten) |
Apfel |
| Borretsch |
Hibiskus (Blätter und Blüten) |
Banane |
| Brombeeren (Früchte und Blätter) |
Kriechendes Schönpolster (Golliwoog) |
Birne |
| Gänseblümchen |
Rosen (Blätter und Blüten) |
Brombeeren |
| Giersch |
Stiefmütterchen (Blüten) |
Erdbeeren |
| Goldnessel |
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Heidelbeeren |
| Hagebuttenblüten |
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Himbeeren |
| Hasenussblätter |
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Kiwi (viel Säure) |
| Himbeeren (Früchte und Blätter) |
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Mango |
| Hirtentäschelkraut |
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Papaya |
| Jasmin |
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| Kamille |
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| Klee |
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| Kornblumenblüten |
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| Löwenzahn |
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| Malvenblüten |
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| Nachtkerze |
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| Petunienblüten |
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| Portulak |
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| Ringelblume |
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| Spitzwegerich |
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| Taubnesseln |
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| Veilchen |
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| Vergissmeinnicht |
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| Vogelmiere |
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| Wegwarte |
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| Weinblätter |
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| Zaunwinde |
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| orange: seltener füttern |
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| rot: sehr selten bis gar nicht füttern |
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Info:
Beim Befüllen der Futterschale ist Ideenreichtum gefragt. Gerade bei älteren Bartagamen, die sich hauptsächlich von
pflanzlicher Kost ernähren, ist es wichtig, auf Abwechslung und Vielfalt zu achten. Man muss draus keine Wissenschaft machen, aber
ein paar Dinge sollte man schon beherzigen. Ein häufiger Anfängerfehler ist es, viel Obst zu verfüttern (z.B. Apfel). Dafür ist
die Magen-/Darmflora von Bartagamen jedoch nicht ausgelegt. Die Fruchtsäure und der Zucker können sich ungünstig auswirken.
Ein weiterer häufiger Fehler besteht darin, dass oft zu wasserhaltige Nahrung verfüttert wird. Insbesondere Gurken und Tomaten führen dann zu Durchfall,
was auf längere Sicht ebenfalls die Darmflora schädigen kann, wodurch dann auch Krankheitserreger wie Bakterien und Parasiten leichteres Spiel haben.
Noch dazu können Bartagamen trotz bzw. gerade wegen des übermäßigen Wasserangebotes dehydrieren, weil der Körper zuviel Wasser ausscheidet.
Einige Salat- und Gemüsesorten sollte man aus anderen Dingen nicht häufig füttern. Insbesondere ein hoher Gehalt an Oxalsäure, wie Sie z.B. in Spinat und Petersilie vorzufinden ist, ist zu vermeiden, da dieser zu Kalziummangel und Nierenschäden führen kann.
Auch Salat mit hohen Nitratwerten, wie sie häufig in Treibhauszuchten vorkommen, sollte nach Möglichkeit so wenig wie möglich verfüttert werden.
Um den Organismus von Bartagamen möglichst wenig mit Schadstoffen zu belasten, sollte auf Bio-Ware zurückgegriffen werden.
Im Frühling und Sommer ist es empfehlenswert, in der Natur nach ungiftigen Kräutern zu suchen. Wie sie auch in der Liste sehen werden,
hat die Natur einiges mehr zu bieten als der Supermarkt. Meistens sind diese noch dazu nahrhafter und gesünder.
Auch auf dem heimischen Balkon oder notfalls sogar der Fensterbank lassen sich viele Kräuter heranziehen. Auch Küchenkräuter/Gewürze sind eine tolle
Ergänzung des Speiseplans, sollten jedoch u.a. aufgrund der ätherischen Öle sparsam verwendet werden.
Des Weiteren können zahlreiche Sprossen und Keimlinge verfüttert werden. In Frage kommen z.B. Kressesprossen, Alfalfasprossen, Mungobohnenkeimlinge, Senfsprossen, Bockshornkleesprossen u.v.m. Sprossen sollte man nach Möglichkeit selber ziehen, da die abgepackten Sprossen
aus dem Supermarkt oft stark mit Keimen (z.B. Salmonellen) belastet sind.
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